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Anlagen zur Spritzguß-Entbinderung
Anlagentechnik
Das Pulverspritzgießen (Powder Injection Molding) ist ein Verfahren zur Herstellung komplexer Bauteile; insbesondere im Bereich der Keramik- bzw. Metallbauteilherstellung
-Metallpulver-Spritzuß (Metal Injection Molding)
-Keramikpulver-Spritzguß (Ceramics Injection Molding)
Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der Möglichkeit
1. für größere Stückzahlen
2. und/ oder technisch anspruchsvolle Teile
ein effizientes Fertigungsverfahren, unter hervorragender Einhaltung vorgegebener Toleranzen, zu verwirklichen.
Der Prozess des Pulverspritzgießens verläuft in vier Phasen:
1) Materialaufbereitung
Zunächst wird Keramik- oder Metallpulver mit organischem Binder homogenisiert, so dass die Pulverpartikel mit dem Binder ummantelt sind. Die dadurch entstandene Masse wird als Pulverspritzgießmasse (oder "Feedstock") bezeichnet.
2) Formgebung
In dieser Phase wird die Pulverspritzgießmasse in flüssigkeitstemperierte Stahlwerkzeuge eingespritzt. Nach der Erstarrung werden die sog. Grünlingen aus dem Werkzeug entnommen.
3) Entbinderung
In der Entbinderungs-Phase werden anschließend, die in Phase 1 zugeführten Binder, aus den Grünlingen entfernt. Dies geschieht durch spezielle Lösemittel und deren Extraktion mittels unserer Anlagen der Serie MDU-60 bis MDU-3000. Nach diesem Prozess werden die Bauteile als "Braunlinge" bezeichnet.
4) Sinterung
In der letzten Phase werden die porösen Braunlinge durch den thermischen Prozess "Brennen" bzw. "Sintern" verdichtet und erhalten so ihre endgültige Form und Materialeigenschaften.
Im Download-Bereich finden Sie hierzu die Broschüre "DesbaTec Spritzgußentbinderungsanlagen MDU-60 bis MDU-3000" |
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